Corona App
Wir beantworten 5 wichtige Fragen zur kommenden Corona App
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann Werbelinks enthalten (♥).
Wir verwenden sog. Affiliate-Links und kennzeichnen sie durch ein gelbes Herz (♥). Erfolgt über solche Werbelinks eine Bestellung, erhalten wir ggf. eine kleine Provision vom Händler. Für dich entstehen keine Mehrkosten, und einen Einfluss auf unsere objektive und ehrliche Einschätzung haben solche Provisionen ohnehin nicht: Ehrenwort!

Die Corona-App ist seit 16.6.2020 (Dienstag) endlich zum Download verfügbar, den Link findest du weiter unten. Von zahlreichen Seiten wird die App als wichtiger Schritt zur Eindämmung der Pandemie genannt. Telekom und SAP entwickelten die (teure) App, Apple und Google lieferten die Basis. Doch wie funktioniert die App eigentlich? Wir haben uns das angeschaut und beantworten die fünf wichtigsten Fragen zur Corona-App.

Wie funktioniert die Corona-App?
💬 Die Corona-App soll über Bluetooth funktionieren. Befinden sich zwei Handys über einen bestimmten Zeitraum hinweg in unmittelbarer Nähe zueinander, wird dies als Kontakt abgespeichert. Infiziert sich nun eine Person mit Corona, können alle gespeicherten Kontakte über eine Benachrichtigung auf das Handy gewarnt werden. Seit 16. Juni 2020 ist die App verfügbar.
Wer entwickelt die Corona-App?
💬 Seit 28.4.2020 ist es nun offiziell: Laut Bundesregierung entwickeln Telekom und SAP die Corona-App. Fraunhofer- und Helmholtz-Institut stehen beratend zur Seite. Ebenfalls beteiligt: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI). Das Robert Koch Institut wird die App herausgeben und die Server betreiben.
Datenschutz: Welche Kritik an der Corona-App gibt es?
💬 Die Kritik und Herausforderung an der Corona-App liegt im Datenschutz begründet. Der anfangs verfolgte PEPP-PT-Standard (Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing) würde Kontakte zu Infizierten sowie den Aufenthaltsort zentral abspeichern. Dies sehen Forscher als bedenklich für die Privatsphäre an, eben auch für die Zukunft nach Corona. Eine zentrale Datenbank wäre angreifbar, zudem könnten die privaten Daten wirtschaftlich ausgenutzt werden.
Was ist das Argument für das dezentrale DP-3T?
💬 Mit DP-3T gibt es einen dezentralen Ansatz, das Argument für DP-3T ist mehr Privatsphäre, der nach anfänglichem zögern nun auch offiziell verfolgt wird, nachdem sich viele Forscher gegen den zentralen Ansatz ausgesprochen hatten. Persönliche Daten werden nicht über eine zentrale Datenbank übermittelt. Im Falle einer Infizierung mit Corona sendet das Handy des Infizierten direkt Benachrichtigungen an Smartphones, mit denen ein entsprechender Kontakt bestand. Zum Beispiel per Push-Benachrichtigung.
Welche Corona-Lösung verfolgen Apple und Google?
💬 Apple und Google wollen eine Schnittstelle im Handy-Betriebssystem implementieren. Die Unternehmen stellen somit die Infrastruktur bereit, an die dann die Corona-App andocken kann. In der zweiten Maiwoche präsentierten die Unternehmen eine erste Demo und gegen Ende Mai wurde bekannt, dass Google die neue Technik bereits für Android-Smartphones bereitstellt. Du findest den Eintrag in deinen Smartphone-Einstellungen unter dem Menüpunkt Google. Zur Verifizierung sollen Daten der regionalen Gesundheitsämter dienen. Dabei soll eine dezentrale Lösung verfolgt werden: Jedes Smartphone erhält einen Schlüsselcode, der sich rund alle 20 Minuten ändert - so ist Anonymität gewährleistet und gleichzeitig kann über den Schlüssel eine mögliche Begegnung ermittelt werden.

Hier geht es zur Corona-App:

Corona-Warn-App
Preis: Kostenlos
‎Corona-Warn-App
Preis: Kostenlos

Und hier beantwortet die Bundesregierung Fragen zur App.

Ach ja, nicht verwechseln: Vom RKI gibt es ja noch die Datenspende-App. Und mit CoroNotes hat auch das Max-Planck-Institut eine eigene App herausgebracht. Diese soll helfen, Daten zum Krankheitsverlauf zu übermitteln.

 

Steffi
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
Diskutiere mit uns und anderen!

Was ist deine Meinung zur Corona-App? Unverzichtbar oder zu wenig Privatsphäre?

Schreib einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here