realme 6 Pro
realme 6 Pro: Das reicht noch nicht zum Flaggschiff-Killer, muss es aber auch gar nicht
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Mit dem Realme 6 Pro steht Anfang Mai ein weiterer Release vor der Tür. Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf die 6-fach Kamera, die sich auf eine Quad-Kamera auf der Rückseite und eine duale Selfie-Kamera aufteilt. Doch auch das 90-Hertz-Display weiß zu überzeugen. Das alles bei einem schicken Design. Doch sieh selbst!

Realme 6 Pro
Ich hab’s ausprobiert: Zum Realme 6 Pro Lieferumfang gehören neben dem SIM-Tool und einer Anleitung noch das Ladegerät sowie eine durchsichtige Hülle

Realme 6 Pro im Test: Meine Erfahrung mit dem neuen Smartphone

Die vielen Neuerscheinungen von Oppo und Realme haben mich neugierig gemacht. Das muss ich mir selbst anschauen! Also, flugs das Realme 6 Pro bestellt und selbst den Test gemacht. Hier mein (vorläufiges) Fazit:

  • Tempo: Drinnen werkelt der Snapdragon 720G Chip, der extra für die Mittelklasse gefertigt wurde. Der Prozessor liefert bis zu 2,3 GHz., kann also nicht ganz mit der Oberklasse mithalten. Anfangs war ich also skeptisch, ob mit dem Handy alles so glatt und flüssig läuft, wie gewünscht. Die 8 GB RAM sorgen gemeinsam mit dem Chip jedoch für ordentlich Speed. Mit dem Mittelklasse-Vorgänger Huawei Mate 20 Lite kam es immer wieder zu Abstürzen bei Netflix & Co. Das konnte ich im bisher einwöchigen Test nicht feststellen, auch die Apps laden nun deutlich schneller.
  • Display: Das Display überzeugt – teilweise. 90 Hertz halte ich vorerst für eine Spielerei. Ja, es sind Effekte sichtbar, das Display ist schön „smooth“, wie Realme es selbst nennt. Allerdings gewöhnt sich das Auge schnell wieder an die voreingestellten 60 Hertz – und den Akku freut es. Ein Kaufgrund wäre die höhe Bildwiederholungsrate für mich also nicht. Größtes Manko: Das Display ist nicht hell genug, was sich bei Aufenthalten bei Sonnenschein schnell äußert. Da hilft nur eine matte Schutzfolie. Mit kleinen Händen ist die Bedienung übrigens nicht ganz einfach. Aber es gibt ja den Einhandmodus …
  • Betriebssystem: realmeUI ist, anders als die Lösungen von Samsung und Huawei, angenehm zurückhaltend. Hatte ich beim Vorgänger von Huawei noch den Nova Launcher als „Homescreen-Ersatz“ im Einsatz, ist das nun nicht mehr notwendig
  • Kamera: Die Quad-Kamera liefert unter normalen Bedingungen ordentliche Bilder. Der Bokeh-Effekt überzeugt mich, auch Details werden scharf wiedergegeben. Auch die Zoom-Funktion bringt schöne Aufnahmen. Allerdings: Bei schwachem Licht ist’s vorbei.
  • Akku: In rund einer Stunde ist der Akku dank schnellem Laden wieder voll. Das ist Spitze – allerdings machen sich das große Display und die Einstellung auf 90 Hertz schon in der Laufzeit bemerkbar. Einen Tag hält der Akku aber auch bei intensiver Nutzung locker durch. Hier ist ja immer auch die Frage, wie oft und für was das Handy genutzt wird – und welche Einstellungen aktiv bzw. nicht aktiv sind.
  • Design: Der Farbeffekt auf der Rückseite gefällt mir sehr gut. Die Verarbeitung könnte insgesamt hochwertiger sein – so muss ich mich mit einem Plastikrahmen zufrieden geben. Das Handy liegt nicht ganz ideal in der Hand. Durch seine Größe, aber auch durch die rutschige Rückseite. Das mitgelieferte Case zeigt zwar die schöne Rückseite, ist aber sonst eher Geschmackssache.

Als Angriff auf die typischen Flaggschiffe ist das Handy somit nicht zu sehen – dafür ist wohl eher das Realme X50 Pro da, das ebenfalls im Release-Kalender steht. Dafür ist das 6 Pro mit einem guten Preis versehen. Wirf mal einen Blick auf den Speicher, auch nicht selbstverständlich.

Realme 6 Pro: Technische Daten

Check auch mal, welche News zu Realme es noch gibt.

überRealme
Steffi
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
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