Wer braucht jetzt 5G Handys?
Wer braucht jetzt 5G Handys? Ich wundere mich über die große Auswahl
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Mal ehrlich, wer braucht schon ein 5G-Handy in Deutschland? Hast du dich auch schon über die zahlreichen Neuerscheinungen gewundert, die munter den neuen Funkstandard 5G bewerben? Nette Sache, aber in Deutschland kaum praxistauglich, werden doch hierzulande nach wie vor die ersten Gehversuche mit 5G unternommen.

Erst letzte Woche habe ich mich noch über den aktuellen Smartphone-Überfluss gewundert. Dazu gehört ein weiterer Themenkomplex, der durchaus nicht außen vor gelassen werden sollte: Immer mehr Hersteller bringen ihre 5G-Handys nach Deutschland.

Löblich, dass an neuen Technologien gefeilt wird, keine Frage. Aber: Wer kauft das?

Nun, es gibt Gründe für 5G-Handys:

  • Als allererster bei neuen Technologien dabeisein.
  • Ein schnellerer Prozessor und zumeist mehr RAM.
  • Das Wunschhandy hat ohnehin 5G an Bord.

Dabei sind Smartphones mit 5G meist teurer. Sie greifen meist auf den Snapdragon 765G mit 5G-Modem zurück, was den Preis deutlich nach oben schraubt.

Das Beispiel des ZTE Axon 11 zeigt es recht eindrücklich. Das Handy kommt in einer 4G- (LTE) und einer 5G-Version, die sich abgesehen vom Prozessor (und damit verbunden im Gewicht) kaum voneinander unterscheiden.

Die UVP macht jedoch einen Unterschied von 250 € aus. Das ist viel für einen Funkstandard, der hierzulande noch keine Rolle spielt (und bis es soweit ist, ist das Smartphone längst ausrangiert, da veraltet).

Andere Hersteller machen es anders: Sie verpassen ihrer 5G-Version noch das eine oder andere Upgrade. So bekommt das Huawei P40 Lite 5G eine bessere Kamera. Und das Xiaomi Mi 10 Lite will mit Quad-Kamera, schnellem Laden und viel Speicher punkten. 5G gehört also zu Ausstattung dazu, ohne Alleinstellungsmerkmal zu sein.

Stellt sich eben die Frage, ob das Ausstattungs-Upgrade den Kauf rechtfertigt.

Keine Anschaffung für die Ewigkeit

Wer jetzt aber hofft, mit einem teuren 5G-Handy eine Anschaffung für die nächsten Jahre gemacht zu haben, könnte enttäuscht werden: Das Problem sind die Frequenzen – die ersten 5G-Smartphones unterstützen 5G, wie es in Deutschland in breiter Fläche ausgebaut werden soll, eben nicht (wirf hier auch einen Blick in den interessanten Kommentar auf computerbase.de).

Na Logo, andere Länder sind da viel weiter, über 5G-Handys in Südkorea hatte ich ja schon etwas geschrieben.

Und technischer Fortschritt ist durchaus löblich. Das Beispiel 5G zeigt aber deutlich, wie schnell asiatische Märkte uns im Mobilfunk überholen.

Die Bundesnetzagentur sieht einen 5G-Ausbau bis Ende 2022 vor. Und die Vergangenheit zeigt: Bis zur breiten Verfügbarkeit dürfte es noch dauern. Also: Besser doppelt nachgedacht und eventuell eine Alternative gewählt, statt den eifrig beworbenen Funkstandard am Ende gar nicht nutzen zu können.

5G-Ausbau bei den Netzbetreibern

Quellen
golem.de (Werte in der Tabelle)
Steffi
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
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