Graue Flecken Initiative
Graue Flecken Initiative soll LTE Abdeckung verbessern
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann Werbelinks enthalten (♥).
Wir verwenden sog. Affiliate-Links und kennzeichnen sie durch ein gelbes Herz (♥). Erfolgt über solche Werbelinks eine Bestellung, erhalten wir ggf. eine kleine Provision vom Händler. Für dich entstehen keine Mehrkosten, und einen Einfluss auf unsere objektive und ehrliche Einschätzung haben solche Provisionen ohnehin nicht: Ehrenwort!

Mit der sogenannten Graue Flecken Initiative wollen die drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica in Deutschland nun die Abdeckung weiter verbessern. Dabei geht es nicht um das Schließen sogenannter Funklöcher. Denn: Das Netz kann bei einem Anbieter bereits top ausgebaut sein, während du vielleicht einen Tarif in einem ganz anderen Handynetz nutzt und deshalb dennoch keinen Empfang hast.

Stattdessen wollen die Netzanbieter ihre Infrastruktur teilen. Ist das Telekom-Netz etwa in einer Region ausgebaut, das Telefónica-Netz aber nicht, können Kunden der Telefónica auf das Telekom-Netz zurückgreifen. Quasi ein National-Roaming-Prinzip. Das soll den Handyempfang verbessern.

Letzte Aktualisierung: 1.6.2021
Bestes Netz & Handynetze-Vergleich 2021: Wer liegt im Netztest vorn?

Lesen »

Bestes Netz

Telekom und Telefónica haben auch schon entsprechende Pressemitteilungen herausgebracht. Dort heißt es:

Insbesondere außerhalb von Wohngebieten und abseits größerer Verkehrswege haben Stand heute nicht alle Betreiber eine deckungsgleiche Netzversorgung. So entstehen so genannte Graue Flecken – Flächen, in denen nicht alle Anbieter einen mobilen Netzzugang über 4G für ihre Kunden bieten können. Gerade in diesen wenig frequentierten Gebieten ist es für die Betreiber oftmals wirtschaftlich herausfordernd, separate Infrastrukturen zu errichten und mit eigener Netztechnik zu betreiben.

Ohne neue Antennen aufstellen zu müssen, teilen die drei Netzbetreiber ihre Netzinfrastruktur nun. Das Ganze soll noch 2021 realisiert werden. Kein Wunder, steht doch in diesem Jahr die 3G-Abschaltung (siehe Tabelle) auf dem Plan, dann führt um eine gute LTE-Versorgung ohnehin kein Weg mehr drumrum … Im Sommer 2021 sind jedenfalls 11 Prozent von Deutschland noch immer im Funkloch, zumindest wenn du auch graue Flecken mitzählst.

Jedenfalls ist auch die Bundesnetzagentur von der Zusammenarbeit überzeugt. So heißt es in einer Erklärung:

„Kooperationen der Betreiber können wesentlich zu einer besseren Mobilfunkversorgung in Deutschland beitragen,“ sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wir begrüßen, dass nun drei Unternehmen jeweils in Verhandlungen stehen.“

Quellen
Telekom Pressemitteilung | Telefónica Pressemitteilung (1) (2) | Vodafone Pressemitteilung | Bundesnetzagentur Presse (alle zuletzt am 19.1.21 abgerufen)
Falls du mehr von uns lesen möchtest, folge den SmartphoneFreunden gern bei Google News
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
Diskutiere mit uns und anderen!

Hat sich durch die graue Flecken Initiative bei dir besserer LTE-Empfang eingestellt?

Schreib einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here


Bevor du kommentierst: Unser Hinweis für freundliche Kommunikation
Bei den SmartphoneFreunden achten wir sehr auf eine FREUNDliche (!) und respektvolle Diskussionskultur. Deine Meinung interessiert uns sehr, wir werden uns aber vorbehalten, Kommentare zu löschen, die sich nicht direkt auf das Thema beziehen oder anscheinend nur unsere Redaktion oder Leser(innen) herabwürdigen sollen (sachliche, konstruktive Kritik ist natürlich ausdrücklich erlaubt). Im Grunde ist es ganz einfach: Stell dir beim Kommentieren einfach vor, als ob du dich mit tatsächlich im Raum anwesenden Personen unterhältst.