Die Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme (abgehende Portierung) sollen zum 20.4.2020 auf 6,82 Euro gesenkt werden
Die Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme (abgehende Portierung) sollen zum 20.4.2020 auf 6,82 Euro gesenkt werden
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Wenn du deinen Mobilfunkvertrag wechselst und deine Rufnummer mitnehmen m├Âchtest, entstehen daf├╝r Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme beim alten Anbieter. Bisher lie├čen sich Mobilfunkanbieter die abgehende Portierung mit maximal 30,72 ÔéČ vergleichsweise f├╝rstlich verg├╝ten Ôłĺ das galt jahrelang als Obergrenze durch die Bundestnetzagentur (BNetzA) so festgelegt und wurde jedoch im Februar 2020 grundlegend ver├Ąndern. Zum 20.4.2020 hat die BNetzA nun die verbliebenen Anbieter, die noch keine freiwillige Anpassung vorgenommen haben, zur Preissenkung verdonnert.

Aktion
Da es sich bei den Portierungsgeb├╝hren um Brutto-Betr├Ąge handelt, m├╝sste diese zwischen dem 1.7.2020 und 31.12.2020 ebenfall auf 6,65 ÔéČ sinken, wenn die Anbieter die Mehrwertsteuersenkung weitergeben wollen.
 Details (PDF)  
Wann kostet die Rufnummernmitnahme nur 6,82 ÔéČ?
­čĺČ Ab dem 20.4.2020 ist es so weit: Dann d├╝rften die Mobilfunkanbieter die Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme auf maximal 6,82 ÔéČ (inklusive Mehrwertsteuer) festsetzen. Besonders kulante Mobilfunkanbieter k├Ânnen nat├╝rlich auch ganz darauf verzichten. Im Gegenzug wird der Wechsel-Rufnummernbonus von teilweise bis zu 50 ÔéČ vermutlich drastisch sinken (bis auf Aktionstarife).
Hat die MwSt.-Senkung 2020 einen Einfluss auf die Kosten f├╝r Rufnummernmitnahme?
­čĺČ Ja, unserer Meinung nach werden die Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme vom 1.7.2020 bis 31.12.2020 von 6,82 ÔéČ (brutto) auf 6,65 ÔéČ (brutto) gesenkt werden m├╝ssen, weil dann die reduzierte Mehrwertsteuer weitergegeben werden muss. Wundere dich also nicht, wenn dir weniger in Rechnung gestellt wird.

Portierungsentgelt sinkt ab 20.4.2020

Zuletzt war ein Passus zu den H├Âchstwerten auf den Seiten der BNetzA nur noch f├╝r die Festnetzentgelte angegeben, mit der Pressemitteilung vom 20.4.2020 herrscht Klarheit: Alle Anbieter werden zu einem Portierungsentgelt von (maximal nur noch) 6,82 ÔéČ gezwungen.

Mobilfunk-Portierungsentgelte: Maximal 6,82 Euro?

Und das aus gutem Grund: Denn nachdem Ende September 2019 ein Vorsto├č f├╝r niedrigere Portierungsentgelte gemacht wurde, hat die Beh├Ârde Mitte Februar 2020 bereits ernst gemacht, um ein Entgelt von maximal 6,82 ÔéČ, das ab dem 20.4.2020 berechnet werden soll, (zwangs)einzuf├╝hren.

Nicht alle Mobilfunkanbieter hatten Portierungsgeb├╝hren gesenkt

Zahlreiche Mobilfunkanbieter haben daraufhin bereits ihr Mitmachen signalisiert, andere sperrten sich (noch):Telef├│nica, 1&1 Drillisch, SH Telekommunikation (HIGH mobile) und die freenet AG (mobilcom-debitel, Klarmobil) geh├Ârten unter anderem zu denjenigen Anbietern, die sich noch bis 11.3.2020 im Rahmen einer Stellungnahme verantworten m├╝ssen, gegen sie liefen Verfahren.

Andere wiederum wie die Telekom oder congstar hatten bereits Anfang April freiwillig auf 6,82 ÔéČ gesenkt.

Die Kernidee hinter der Neuregelung ist, Verbrauchern nur die tats├Ąchlich anfallenden Kosten zu berechnen Ôłĺ und diese l├Ągen deutlich unter den 30 ÔéČ, die bislang f├Ąllig wurden. Nur wenige Anbieter haben bislang gar nichts f├╝r eine abgehende Portierung berechnet, darunter freenet FUNK. Die Norm ist dies aber nicht.

Umsetzung der Portierungskosten-Reduzierung ab 20.4.2020 angeordnet

Mit dem heutigen Tage wird Neuregelung tats├Ąchlich umgesetzt, greift also bereits ab dem 20. April 2020. Wer seine (Ex-)Kunden dann immer noch mit mehr als 6,82 Euro zur Kasse bittet, d├╝rfte mit Bu├čgeldern rechnen. Die Einf├╝hrung zeigt aber auch: In den Verfahren konnten keine gute Gr├╝nde gegen eine Absenkung eingereicht werden, die Kosten f├╝r die Rufnummernmitnahme waren also jahrelang zu hoch.

So oder so w├Ąre eine Neuberechnung der abgehenden Rufnummernmitnahme-Kosten ├╝berf├Ąllig, wenn zeitgleich dar├╝ber debattiert wird, Handytarife mit maximal 12-monatiger Laufzeit einzuf├╝hren.

Rufnummernmitnahme wird billiger: Jetzt weniger Bonus?

Als Folge der zwangsweisen Senkung von Portierungsgeb├╝hren werden einige Anbieter nun wohl auch ihren (eingehenden) Rufnummernbonus bei Mitnahme der Nummer nach und nach absenken.

Anbieter wie Tchibo mobil (mit ├╝berdurchschnittlichen 30 ÔéČ) d├╝rften dann wohl wie ÔÇ×DividendenaktienÔÇť betrachtet werden.

Telekom-Discounter congstar hatte Anfang April bereits von 25 ÔéČ auf 10 ÔéČ gesenkt. Die Netzbetreiber tangiert dies nicht Ôłĺ in Original-Tarifen von Telekom, Vodafone und o2 wird seit Jahren kein Bonus mehr spendiert (h├Âchstens aktionsweise).

├╝berrnd.de
Daniel
Tarif-Experte / findet sein iPhone 7 (256 GB) total ausreichend / ist mit seinem congstar-Tarif komplett ├╝berversorgt und versurft selten sein komplettes Datenvolumen / mag keine langen Fu├čnotentexte / empfiehlt bei den SmartphoneFreunden nur das, was er auch guten Freunden r├Ąt
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