Stiftung Warentest Mobilfunktarife-Test
Im Stiftung Warentest Mobilfunktarife-Test stehen zahlreiche Handytarife auf dem Prüfstand
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Im Stiftung Warentest Mobilfunktarife-Test hat das Test-Portal nun eine ganze Reihe von Handytarifen unter die Lupe genommen und ausgewertet. Du kannst den Test für 1 € online abrufen. Doch wie sind die Tester vorgegangen?

Stiftung Warentest Mobilfunktarife-Test mit Prepaid- und Postpaid-Tarifen

Stolze 140 Handytarife hat sich Stiftung Warentest vorgeknöpft – von Netzbetreibern und Mobilfunk-Discountern. Unter den Tarifen sind Prepaid-Angebote, aber auch klassische Postpaid-Tarife.

Tarifcheck von test.de

Viel Fleißarbeit haben sich die Warentester also vorgenommen. Ein wenig skeptisch sehe ich jedoch die Vor- und Nachteile von Prepaid- und Postpaid-Tarifen, die test.de zur Einstimmung auf den eigentlichen Artikel nutzt:

Wer einen Lauf­zeit­vertrag abschließt, bekommt oft Geschwindig­keiten von 50 Megabit pro Sekunde. Mit Prepaid-Tarifen ist diese Geschwindig­keit die Ausnahme, üblich sind derzeit 21,6 Megabit je Sekunde. Nur die Netz­betreiber bieten ihren Prepaid-Kunden mindestens 225 Megabit je Sekunde.

Zum einen handelt es sich um theoretische Geschwindigkeiten, die nicht immer erreicht werden. In der Praxis fällt der Unterschied zwischen 21,6 und 50 MBit/s. kaum ins Gewicht – Streaming von Musik oder von Videos (Netflix) ist mit beiden Geschwindigkeiten locker möglich, auch wenn das (begrenzte) Inklusiv-Datenvolumen dann doch meist eher aufs WLAN zurückgreifen lässt.

Dass Netzbetreiber „mindestens“ 225 Megabit je Sekunde ermöglichen, ist ebenfalls unglücklich formuliert. Auch hier gilt: Auf dem Papier mag die Geschwindigkeit so ausgewiesen sein, dass du aber tatsächlich genau die 225 MBit/s. bekommst, steht auf einem anderen Blatt – zahlreiche Messungen und Netztests belegen, dass meist weniger beim Nutzer ankommt, abhängig von Standort, Handy und Tageszeit.

Stiftung Warentest: (Zu) viele Tarife im Test?

Ein bisschen Kritik habe ich dann auch an der Tarifauswahl, die sich recht Drillisch-lastig gestaltet und damit viele Dopplungen erhält. Auch die Tarife von ja! mobil und PENNY mobil sind ja in der Regel deckungsgleich.

Noch mehr Input liefern die weniger interessanten Tarife unbekannterer Anbieter wie Dokom oder HTP, die den Test eher unübersichtlicher gestalten.

Stattdessen wurden die tatsächlich recht interessanten Basistarife o2 Unlimited Basic und Unlimited Smart nicht berücksichtigt. Und auch die allmobil Flat L fehlt – die ja mit 5GB und einem wirklich guten Preis von 7,99 € mtl. bestens ins Beuteschema der Tester passen würde.

Mein Fazit: Der Test ist super für einen groben Überblick. Geht jedoch an einigen Stellen unnötigerweise ins Detail und lässt woanders dann durchaus wichtige Tarifangebote vermissen. Zumal es ja dank Online-Vergleichsrechnern genug Möglichkeiten gibt, komplett kostenlos an die Infos zu kommen.

QuelleStiftung Warentest
Steffi
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
Diskutiere mit uns und anderen!

Welcher Mobilfunktarif aus dem Stiftung Warentest Test ist dein Favorit?

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