Bundesnetzagentur: Jahresbericht Mobilfunk für 2019 überrascht mit einigen Zahlen
Bundesnetzagentur: Jahresbericht Mobilfunk für 2020 bestätigt die Zahlen des letzten Jahres
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag kann Werbelinks enthalten (♥).
Wir verwenden sog. Affiliate-Links und kennzeichnen sie durch ein gelbes Herz (♥). Erfolgt über solche Werbelinks eine Bestellung, erhalten wir ggf. eine kleine Provision vom Händler. Für dich entstehen keine Mehrkosten, und einen Einfluss auf unsere objektive und ehrliche Einschätzung haben solche Provisionen ohnehin nicht: Ehrenwort!

Die Bundesnetzagentur hat ihren Jahresbericht Mobilfunk veröffentlicht. Und der hat einige spannende und überraschende Zahlen zu bieten. Doch der Reihe nach: Wie sieht die Mobilfunk-Landschaft in Deutschland aus?

 Zum Bericht  

Mobilfunk-Jahresbericht der Bundesnetzagentur vorgestellt

Insgesamt gab es 2020 laut Mobilfunk-Jahresbericht der Bundesnetzagentur immerhin 107,5 Millionen aktive SIM-Karten (2019: 107,2 Millionen). Das sind pro Einwohner 1,3 SIM-Karten.

Nur 59% nutzen LTE?

Interessant ist dabei der LTE-Anteil. Der liegt laut Jahresbericht nämlich nur bei 63,6 Millionen SIM-Karten, was einem Anteil von rund 59% entspricht. Das ist zwar mehr, als in den Vorjahren (47% in 2018 bzw. 55% in 2019), allerdings bedeutet das eben auch, dass mehr als 40% der aktiven SIM-Karten noch im 3G-Netz bzw. mit UMTS funken.

Und das, obwohl mittlerweile fast alle Neuverträge mit LTE ausgestattet sind, Prepaid-Tarife bei den meisten Providern auf LTE umgestellt wurden. Und die 3G-Abschaltung auch nicht mehr weit entfernt ist:

Netzbetreiber nach wie vor in der Mehrheit

Und noch eine Zahl überrascht: 75% der aktiven SIM-Karten sind bei den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica registriert.

Auf Serviceprovider wie Klarmobil, ALDI TALK oder auch Drillisch-Marken wie winSIM entfallen nur 25%. Diese Zahlen sind in den letzten drei Jahren konstant.

Nur ein Drittel nutzt Prepaid-Tarife

Mit 33% liegt der Anteil an Prepaid-Karten nur bei einem Drittel. 67% der SIM-Karten sind einem Postpaid-Tarif zugeordnet. Der Prepaid-Anteil ist zuletzt leicht gesunken (2019: 34%)

Mobilfunk: Mehr Daten und Gespräche, weniger SMS

Nicht sehr überraschend ist indes die weitere Entwicklung im Mobilfunk: Es werden mehr Gespräche geführt und mehr Daten verbraucht, dafür aber deutlich weniger SMS geschrieben.

Immer auch ein guter Anhaltspunkt, wenn du herausfinden möchtest, wie viel Datenvolumen du verbrauchst. Oder welcher Handytarif nun idealerweise zu dir passt.

  • Datenverbrauch 2020: 3,972 Mia. GB (plus 44 Prozent, rund 3,1 GB pro Monat)
    2019: 2,757 Mia. GB
  • Telefonate 2020: 155 Milliarden Minuten (plus 22 Prozent)
    2019: 127 Mia. Minuten
  • SMS 2020: 7,0 Mia. SMS
    2019: 7,9 Milliarden SMS

Das mobile Datenvolumen steigt weiter steil an. Es lag Ende 2020 bei knapp 4 Mrd. GB (2019: 2,8 Mrd. GB). Das entspricht einem monatlich genutzten Datenvolumen von knapp 3,1 GB je aktiv genutzter SIM-Karte.

Falls du mehr von uns lesen möchtest, folge den SmartphoneFreunden gern bei Google News
überJahresbericht der Bundesnetzagentur
Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
Diskutiere mit uns und anderen!

Mobilfunk-Jahresbericht der Bundesnetzagentur: Nutzt du LTE?

Schreib einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here


Bevor du kommentierst: Unser Hinweis für freundliche Kommunikation
Bei den SmartphoneFreunden achten wir sehr auf eine FREUNDliche (!) und respektvolle Diskussionskultur. Deine Meinung interessiert uns sehr, wir werden uns aber vorbehalten, Kommentare zu löschen, die sich nicht direkt auf das Thema beziehen oder anscheinend nur unsere Redaktion oder Leser(innen) herabwürdigen sollen (sachliche, konstruktive Kritik ist natürlich ausdrücklich erlaubt). Im Grunde ist es ganz einfach: Stell dir beim Kommentieren einfach vor, als ob du dich mit tatsächlich im Raum anwesenden Personen unterhältst.