Digitale Identität EUid bis 2022
Digitale Identität EUid soll bis 2022 umgesetzt werden
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Wie die Europäische Kommission am 3. Juni 2021 bekannt gab, soll die digitale Identität EUid bis September 2022 von den Mitgliedstaaten verwirklicht werden. Bei der EUid handelt es sich um die Möglichkeit, wichtige Dokumente auf dem Handy, als EU-weit gültige Brieftasche, nachweisen zu können. Etwa Personalausweis, Daten über das eigene Bankkonto, Führerschein oder Abschlusszeugnis.

Der eID-Service war hier ja schon häufiger Thema. Und für die Handyausweis-App wurde ja unlängst die passende gesetzliche Grundlage geschaffen. Jetzt soll das Ganze also auf europäische Ebene verwirklicht werden.

Die EUid soll dann innerhalb der gesamten EU gelten. Interessant ist das nicht nur für die Kommunikation mit Behörden, sondern u.a. bei der Anmietung von Mietwagen oder Wohnungen im EU-Ausland. EU-Kommissar für den Binnenmarkt, Breton, ergänzt dazu:

[…] um eine Steuererklärung abzugeben, oder sich an einer europäischen Universität einschreiben wollen und sich dazu ausweisen müssen. Die EUid-Brieftaschen bieten ihnen eine neue Möglichkeit, Daten für alle Arten von Dienstleistungen zu speichern und zu nutzen, angefangen bei der Abfertigung am Flughafen bis hin zur Anmietung eines Autos.

Denkbar ist das Ganze dann sicherlich auch, um Handytarife freizuschalten. Etwa auch nützlich, wenn du spontan doch eine Prepaidkarte im EU-Ausland vor Ort nutzen möchtest (auch wenn das Roaming innerhalb der EU zuletzt immer wieder verbessert wurde).

Die EU-ID soll dabei freiwillig genutzt werden können, wobei du jederzeit die Kontrolle darüber hast, welche Daten weitergegeben werden sollen. Die Mitgliedstaaten sollen bis September 2022 ein »gemeinsames Instrumentarium« schaffen. Das Ganze soll den Digitalen Kompass 2030 der EU unterstützen. In diesem Zusammenhang erhielt Deutschland ja kürzlich noch eine Milliarden-Förderung für den Netzausbau.

Quellen
EU Kommission: Kommission schlägt vertrauenswürdige und sichere digitale Identität für alle Europäerinnen und Europäer vor (Abruf zuletzt am 4.6.2021)
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Gaming-Smartphone oder Foldable? Steffi beobachtet gern, was sich abseits des Handy-Mainstreams so tut und versorgt ihre Freunde mit jeder Menge Tipps rund ums Smartphone. Ihr erstes Handy? Ein Nokia 3310! Seitdem hat sie die unterschiedlichsten Modelle durchprobiert - nach Windows Phone (ein kurzes Prepaid-Intermezzo) und iPhone (als Vertragshandy) ist aktuell ein Androide in Betrieb.
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